Selbsthile, Workshop, Vortrag, Untersützung, Körper
Workshop organisiert durch CrazyLife; copyright Flyer by S.-L. A. Warrelmann

Sagmal, wer bin ich überhaupt? Wer ist die Person, die ich sehe, wenn ich in den Spiegel schaue? Ja, mein Verstand weiß, dass ich es bin, doch was ist ICH?

Manchmal stehe ich neben mir und weiß gar nicht wo oben und unten ist. Ich habe das Gefühl das nicht ich meinen Körper lenke, sondern irgendein fremdes Wesen. Es handelt, denkt und fühlt für mich. Das ist nicht unbedingt das was ich möchte. Denn eigentlich möchte ich andere Wege einschlagen. Ich möchte mich anders fühlen. Doch was auch immer ich tue, sehe ich mich fremdgesteuert handeln. Zum Beispiel greife ich Personen an die ich Liebe und mir wichtig sind, wenn ich wütend bin. Dabei würde ich ihnen lieber sagen, dass ich gerade traurig bin. Doch ich kann es nicht. Stattdessen ignoriere ich sie oder versuche sie mit irgendwelchen Ausreden von meinen eigentlichen Gefühlen und Gedanken abzulenken. Ja ich trage eine Maske. Eine Maske, die mich im Alltag schützen soll. Zumindest war es einmal ihre Funktion.
Heute allerdings ist die Maske, die Schutz sein soll zu meinem Verhängnis geworden. Ich trage sie schon so lange, dass ich gar nicht mehr weiß, wer ich bin und was ich überhaupt möchte, wohin es in meinem Leben gehen soll.

Irgendwie seltsam, schließlich kann ich sagen, was mir nicht gefällt und ich nicht mag. Ich kann sagen was ich ablehne, doch was ich möchte oder wer ich bin, scheint noch immer ein Rätsel. Selbst wenn ich mir die Frage stelle, die Frage, die mir helfen soll wieder klar zu sehen entsteht nichts weiter als Leere in meinem Kopf. Bei den Fragen: Wer bin ich? Was will ich?, scheine ich komplett überfragt, dabei bin ich es allein, der/die diese Fragen beantworten kann.

Selbstfindung gestaltet sich als schwieriges Thema vor allem dann, wenn man die Auseinandersetzung mit sich selbst nicht kennt und nach dem Glauben wie Erwartungen anderer lebt. Wenn man Trends folgt und die Meinungen anderer zu seinen eigenen macht. Wenn Eltern als Vorbild funktionieren, die selbst nicht wirklich wissen, wer sie sind. 

Traurig, denn manch einer weiß nicht einmal bei seinem Sterbebett wer er ist oder gewesen war. Dabei ist das Wissen um die eigene Person essenziell wichtig, um sich selbst verwirklichen zu können, um unabhängig zu sein und ein starkes Selbstbewusstsein aufzubauen. Nur wer weiß, wer er ist, kann auch nach seinen Wünschen agieren und glücklich sein. Wer sein Leben lang eine Kopie ist, leidet in irgendeiner Form und ist unglücklich. Dabei ist es doch der Wunsch jedes Einzelnen glücklich zu sein oder nicht?

 


Deshalb helfen wir dir im Workshop zu dir zu finden bzw. dir einen Weg zu dir selbst zu ebnen. Denn wenn du weißt, wer du bist, was du willst und fühlst bzw. die Angst vor dir selbst verlierst, wirst du glücklich. Mit dem Workshop „Fremd in der eigenen Haut“ helfen wir dir dein Glück zu finden.